Alex im Wunderweb

»O, Ohren und Schnurrbart, wie spät es ist!«

Eigene Zeitschriften erstellen: MagCloud und Titelhelden Oktober 31, 2008

Gespeichert unter: Tool Time, Web — Alex @ 3:39 Uhr nachmittags

Es ist schon eine Weile her, seit ich das erste Mal von MagCloud erfahren habe. Der zu Hewlett-Packard gehörende Service bietet die Möglichkeit, eigene Magazine zu veröffentlichen - also ein auf Zeitschriften spezialisierter Print on demand-Service. Der Vorteil: MagCloud übernimmt neben dem Druck auch den kompletten Vertrieb der Zeitschriften. Ziemlich komfortabel also. Die Nachteile: MagCloud ist noch in der Private Beta-Phase und liefert nur in den USA aus. Außerdem müssen die Druckvorlagen selbst erstellt werden und als PDF übergeben werden, DTP-Kenntnisse sind also unerlässlich.

Trotzdem habe ich seitdem auf einen ähnlichen Service in Deutschland gewartet. Und siehe da: Da hat sich die Post (!) Gedanken gemacht und die Titelhelden auf den Markt geworfen. Im Gegensatz zu MagCloud bietet Titelhelden einen Online-Editor zum Erstellen der Druckvorlage. Die Bedienoberfläche ist intuitiv gehalten und erinnert ein wenig an die diversen Tools zum Erstellen von Fotobüchern. Es gibt einige vorgefertigte Layouts zur Auswahl, die auf bestimmte Anlässe wie Hochzeit, Geburtstag oder ähnliches ausgerichtet sind. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein eigenes Layout mit Text-, Foto- und “Block”-Elementen zu erstellen.

Ein aus meiner Sicht tolles Feature: Titelhelden erlaubt die gemeinsame Arbeit an einzelnen Magazinen. Der “Chefredakteur” kann weitere Redakteure einladen und ihnen Artikel zuordnen, man kann Bearbeitungsstände einsehen, Kommentare abgeben etc. Insgesamt ein recht professionelles und gut gelöstes Kollaborations-Tool.

Die Post übernimmt neben dem Druck selbstverständlich auch gerne den Versand der Zeitschriften ;) - allerdings ohne die Möglichkeit des Verkaufs. Man kann sogar jeweils (gegen Aufpreis) ein Anschreiben mitschicken, was Titelhelden nicht nur als Fotobuch-Alternative zur Dokumentation von Familienfesten o.ä., sondern auch als Tool für quick-and-dirty Corporate Publishing qualifiziert.

Die Kosten für den Spaß liegen allerdings relativ hoch: Ein Exemplar mit 12 Seiten in s/w kostet bei einer Auflage zwischen 101 und 200 noch 3,14 Euro zuzüglich Versand. Erstaunlicherweise bietet Titelhelden aber auch für ca. 18 Euro den Download eines druckfähigen PDF des im Flash-Editor erstellten Magazins an. Damit kann man sich also bei Bedarf auf die Suche nach einer anderen Druckerei machen. Alternativ kann man das Magazin dann auch bei Anbietern wie beispielsweise XinXii als E-Book vertreiben.

Wünschenswert wären bei den Titelhelden noch bessere Angaben zu Format, Druckqualität, Bindung etc. Ich konnte lediglich herausfinden, dass man zwischen s/w- und 4-Farb-Druck sowie zwischen 90g und 120g Papier auswählen kann. Und natürlich bleibt die Hoffnung, dass sich das Angebot irgendwann ähnlich MagCloud auch in Richtung Vertriebsplattform entwickelt.

 

Ja, sie lebt noch Oktober 27, 2008

Gespeichert unter: Meta — Alex @ 11:32 Uhr nachmittags

Verdammt still geworden hier. Da vergeht einfach mal so ein halbes Jahr - aber immerhin ging es in meinem tumblelog noch ein bisschen weiter. Sexiness der kurzen Form. Außerdem noch ein paar Projekte abgeschlossen und schließlich ein ganz neues begonnen: meine Selbständigkeit als Beraterin.

Eine Menge Arbeit liegt schon hinter mir und ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Meine Homepage ist mittlerweile auch im Netz. Werde sicherlich noch an der ein oder anderen Stelle nachfeilen, aber ein Anfang ist gemacht.

Mein kleines Privatblog hier musste also ein wenig zurückstecken, aber ich hoffe, dass sich das in Zukunft wieder einpendelt. Vielleicht einfach etwas sexier kürzer.

 

Frühlingsgrüße aus Hamburg April 21, 2008

Gespeichert unter: Habenwill — Alex @ 11:07 Uhr nachmittags

Nein, nicht von mir (obwohl ich zwischendurch auch kurz dort war). Aber mich hat am Wochenende ein bezaubernder Nach-Oster-Paket aus dem hohen Norden erreicht. Genauer gesagt eine Wundertüte gepackt von der bezaubernden Frau Liebe:

Frau Liebes Päckchen

Womit hab ich das verdient? Ich hatte das Glück, bei Frau Liebes Frühlings-Leserinnen-Belohnungs-Verlosung zu gewinnen. Juchu :)! Und so gab’s passend zum kurzfristigen Frühlingseinbruch in München ein buntgemischtes Allerlei:

Mal schauen, ob ich für die Fotografien noch ein würdiges Ambiente finde :). Ein paar weitere Impressionen meines Gewinns gibt’s auf meinem Flickr-Fotostream.

Auf jeden Fall an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Frau Liebe - auch dafür, mir mal wieder einen Anlass zum Bloggen gegeben zu haben! Übrigens kann man Frau Liebes “Handmade & Preloved Goods” auch käuflich erwerben. Also einfach mal in ihrem Shop vorbeischauen, wenn ihr nicht bis zur nächsten Verlosung warten wollt ;).

 

Blog-Engine: Chyrp Februar 14, 2008

Gespeichert unter: Technik, Web — Alex @ 10:04 Uhr nachmittags

Nur ein kurzer Hinweis, denn Hendrik hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht, sich Chyrp mal genauer anzuschauen - und es hört sich soweit super an! Insbesondere da ich das tumblen in der kurzen Zeit schon sehr liebgewonnen habe und Chyrp beides bietet: Monster-Blogging à la WordPress und Rank-und-Schlank-Posting à la tumblr. Also vielleicht doch Chyrp statt WordPress?

 

Jott it down Februar 12, 2008

Gespeichert unter: GTD, Technik, Web — Alex @ 7:50 Uhr nachmittags

Ich befürchte, ich treibe mich zu viel in englischsprachigen Internet-Gewässern herum. Das kann einen nämlich durchaus manchmal etwas traurig machen.

In diesem Fall allein deshalb, weil mir noch kein entsprechender Service in Deutschland vertraut ist: Jott ermöglicht es, Sprachnachrichten per Telefon zu hinterlassen, die daraufhin transkribiert werden - und sich dann problemlos an Blogservices (WordPress, Blogger, tumblr, twitter, …), Taskmanager (RTM, Backpack, …), Kalender und viele weitere Dienste schicken lassen.

Sowas hab ich mir schon immer gewünscht: Einfach mal eine Idee in ein kleines Gerät nuscheln zu können - und ab da läuft alles wie von ganz alleine. Bitte dringend in Deutschland nachmachen!

 

Einrichtungsplanung wie ein Profi Februar 12, 2008

Gespeichert unter: DIY, Design, Style — Alex @ 12:03 Uhr vormittags

Ich begrüße ein weiteres Mitglied in der stetig wachsenden Gemeinde der Social Networks: mydeco (UK). mydeco kommt ein wenig daher wie eine Mischung aus Martha Stewart - bloß ohne den Schwulst - und Curbly - bloß ohne den besonderen Fokus auf DIY.

Neben den obligatorischen Bloggen-Freundschaften-knüpfen-Meinungsaustausch-Listen-anlegen-Bewertungs-usw-Funktionen bietet mydeco aber noch weitere Features, die für Zuhause-Bastler-und-Umräumer oder Einrichtungs-Jäger-und-Sammler wie mich genau das Richtige sind: Zunächst gibt es den 3D-Raumplaner, mit dem man den Raum, den man umgestalten möchte, nachbauen und dann nach Belieben einrichten und gestalten kann. Neben einer Auswahl an (allesamt auch wirklich käuflich zu erwerbenden) Möbeln und Dekogegenständen stehen einem dazu diverse Farben, Tapeten, Bodenbeläge zu Verfügung. Die Bedienung erfolgt einfach per Drag’n'Drop. Sein eigenes Design kann man nicht nur speichern und der Community zur Bewertung aussetzen. Der Raumplaner spuckt einem nebenbei auch noch die Einzel- und Gesamtkosten für die verwendeten Komponenten aus. Mir hat bei meinem kurzen Testlauf am besten die Farbauswahlpalette gefallen. Unglücklicherweise ist mein (mit seinen fast 5 Jahren schon leicht antiquierter) Laptop mit der Anwendung ziemlich überfordert, deshalb an dieser Stelle keine Screenshots.

Nächstes und meiner Meinung nach spannenderes Feature: Umgestaltung eines Raums anhand eines eigenen Fotos. Das ausgewählte Foto wird laut Betreiberinfo innerhalb 24 Stunden so aufbereitet, dass man es online mit seinen Wunschfarben, -tapeten, -böden versehen kann. So kann man sich einen ziemlich realistischen Eindruck vom Effekt einer quietschrot gestrichenen Wand oder eines neuen Teppichs machen. Die Möblierung lässt sich zwar noch nicht ändern - aber auch das ist in Planung.

Nebenbei will sich die Seite noch als One-Stop-Shops-All-Lösung platzieren: Der User kann von mydeco aus gleich auf die Ressourcen von über 500 Händlern zugreifen. Und für alle, bei denen die richtige Inspiration nicht aufkommen mag, gibt es bereits vorgestaltete Einrichtungen - inkl. kompletter Einkaufsliste und Budget-Check, damit das Kaufen leichter fällt.

Nebenbei kann man noch seinen persönlichen Stil in Erfahrung bringen. Ich bin, wen wundert’s, ein Pick&Mix-Typ:

Pick&Mix

“You have an eclectic approach to decorating and furnishing your home, nonchalantly mixing and matching whatever takes your fancy, without worrying necessarily about ‘design credentials’ or forbidding price tags. That’s not to say you lack style or flair - far from it. In fact, your home is a happy expression of your personality: quirky, interesting and whimsical.”

Selbstverständlich gibt es gleich ein paar Produktvorschläge, die einem Pick&Mix-Typen gefällen könnten. Und ja, es sind einige dabei, die mir gefallen (ich gebe aber auch offen zu, dass ich, was Kram angeht, durchaus schnell begeisterungsbereit bin).

Fazit: Da hat sich offensichtlich wirklich jemand Gedanken über das Konzept gemacht - und mir als Anwender gefällt’s! Bloß dass sich bei den Lieferkosten aus UK die Einkauferei nicht lohnt… aber wer weiß, vielleicht gibt’s ja mal eine lokalisierte Version?!

 

Sprout: Flash-Inhalte für Jedermann Februar 1, 2008

Gespeichert unter: Tool Time, Web — Alex @ 11:19 Uhr nachmittags

Damit das Ganze hier nicht zur Selbstreferentialitätsrevue verkommt, hier noch ein kleiner Web-Tool-Hinweis:

Mit Sprout kann jeder ohne besondere technische Vorkenntnisse sein eigenes multimediales, flash-basiertes Widget bauen, einfach per drag’n'drop. Es ist also, wenn man so will, ein WYSIWYG-Flash-Editor, basierend auf Adobe Flex. Dabei kann man entweder auf vorgefertigte Templates zurückgreifen oder sein Sprout selbst designen.

Jedes Sprout kann bis zu 30 Unterseiten enthalten, befüllbar mit Videos, Audio, Bildern, RSS-Feeds oder was einem sonst noch so einfällt. Kooperationen mit Anbietern wie Meebo erweitern die Palette zusätzlich.
Auch die Verteilung des Widgets macht Sprout einfach: Für viele Social Networking-Sites ist eine Integration vorhanden, die eine schnelle Veröffentlichung ermöglicht. Für den Rest gibt es den einzubindenden Code.

Und ebenso leicht können Fans des Widgets es weiterverbreiten - nette Arbeitserleichterung für alle Viral-Marketiere, vor allem weil Sprout als Sahnehäubchen noch eine Statistik-Funktion sowie ein Auto-Update aller Kopien des Widgets, wenn sich am Inhalt etwas ändert.

Hört sich alles in allem sehr interessant an. Ich hätte ja gerne schon mein erstes eigenes Sprout hier präsentiert, aber derzeit warte ich noch auf meinen Beta-Account. Deshalb an dieser Stelle erstmal nur ein Promo-Sprout:
from sproutbuilder.com posted with vodpod
Nachtrag: Leider geht das Veröffentlichen auf meinem Blog doch nicht ganz so einfach - deshalb das Video provisorisch mit Vodpod eingebunden.

 

Jetzt auch im Tumblr Februar 1, 2008

Gespeichert unter: Meta — Alex @ 10:16 Uhr nachmittags

Die Thing-a-day-Idee habe ich für dieses Jahr zu den Akten gelegt. Dafür habe ich jetzt ein Tumblelog, in dem man mit etwas Glück auch hin und wieder einen Blick auf meine Projekt(fortschritt)e werfen kann. Tumblr ist wirklich super für quick’n'dirty-Einträge, insbesondere als Sammelalbum für Zufallsfunde. Ich überlege übrigens, mein Blog umzuziehen, also nicht mehr auf WordPress.com zu bleiben (aber weiterhin WordPress zu nutzen). Hat jemand einen Hinweis zum Thema Hosting (sollte möglichst nur ganz wenig oder nichts kosten; mir ist erst mal nur Funpic eingefallen, aber da nerven die Ads ganz schön) für mich?

 

Thing-a-day Januar 27, 2008

Gespeichert unter: DIY, GTD, Produktivität, Web — Alex @ 6:25 Uhr nachmittags

Hier ist es in letzter Zeit aus diversen Gründen (u.a. hat es mit dem Erwerb einer Nähmaschine zu tun, dazu später mehr… ;) ) noch ein bisschen stiller geworden als sonst. Dafür möchte ich jetzt auf ein super Projekt hinweisen, dass dieses Jahr in die zweite Runde geht: Bei Thing-a-day, einem nahen Verwandten des NaNoWriMo, geht es darum, den ganzen Februar lang jeden Tag ein kreatives Projekt (”knit cook draw paint tape solder write install destroy invent document”) durchzuführen. Der Zeitaufwand pro Projekt sollte durchschnittlich bei 20 Minuten, maximal jedoch 1 Stunde liegen.

Ich überlege noch, ob ich mitmachen soll: Ein paar Projekte habe ich zwar sowieso noch in der Pipeline, aber ob ich jeden Tag etwas fertig stelle und es auch noch schaffe, darüber zu bloggen, ist fragwürdig… Ein bisschen Druck kann natürlich nicht schaden, um endlich ein paar Dinge fertigzustellen. Und ich habe ja auch neulich ein gutes Mittel zur Unterstützung erworben: Living Out Loud: Activities to Fuel a Creative Life, ein ganz süß gemachtes “activity book”, dass den inneren Kreativling befreien soll. Wenn ich es also schaffen sollte, mir bis Donnerstag einen Plan zurechtzulegen, dann komme ich darauf zurück. Falls einer von euch geneigten Lesern teilnimmt, bitte Bescheid sagen :)!

 

Putzige Wärmespender: Leschifant & Co. Januar 9, 2008

Gespeichert unter: Design, Habenwill, Spielzeug — Alex @ 10:25 Uhr nachmittags

Herzlich Willkommen im neuen Jahr! Die Geschenkeflut war enorm, denn neben Weihnachten stand auch noch der Sprung in ein neues Lebensjahr an, und ist tatsächlich erst heute zu ihrem wohlverdienten Ende gekommen. Beinahe alles hat auch schon seinen festen Platz gefunden, sodass ich mich nach und nach jedem einzelnen intensiver widmen kann.

Um den Rest der kalten Jahreszeit zu überbrücken (hat es außer mir schon jemand gemerkt?: die Tage werden wieder länger! :) ), habe ich ausdrücklich auch etwas Wärmendes gewünscht - und wurde prompt mit gleich drei Kirschkernkissen von zwei Schenkern beglückt. Kirschkernkissen an sich sind eine feine Sache, ich finde sie wesentlich praktischer als Wärmflaschen - schon allein, weil sie um so vieles flexibler sind.

Leider fehlen den guten Stücken aber aufgehübschte Verpackungen - blaues Frottee in rechteckiger bzw. helles Leinen in quadratischer Form sind nun mal nicht sonderlich ansprechend. Angesichts dessen gab es auch großes Bedauern seitens der Schenkenden.

Heute dann Besuch im Hugendubel, um mir Nähen. Alle Techniken Schritt für Schritt (es hat endlich eine Nähmaschine Einzug in die Wohnung gehalten, juchu), 1000 Record Covers und Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde zu gönnen. Und was erblicken da meine Augen? Den Leschifanten, auch bekannt als leschifantus fleecus kazikani:

Der Leschifant ist nicht nur aus kuschligem Fleece, in verschiedenen Farben und Größen erhältlich und mit Bioweizen gefüllt. Auch seine Entdecker geben sich redlich Mühe, ihm zu seiner verdienten Ehre zu verhelfen und haben ihn mit einer niedlichen Story, liebevoll gestaltetem Drumherum und einer dazu passenden Homepage ausgestattet.

Hätte ich ihn und seine Kollegen, den Leschi Gorilla und die Leschi Giraffe, doch bloß mal vorher kennengelernt. Sie wären ein so viel süßeres und kuschligeres Team, um mich mit wohlig gewärmt durch den Winter zu bringen!