Wie sich vorhin durch puren Zufall herausstellte, haben einige von euch anstatt der würdigen Kommentare zu meinen Ergüssen nur so einen hässlichen “Fatal Error”zu sehen bekommen - mindestens für die letzten Tage. Bei mir ist nichts davon aufgefallen.

Es sollte nun wieder funktionieren; wenn ihr wieder einmal etwas schreiben mögt, dann könnt ihr es jetzt nachholen. Falls nicht, hinterlasst mir doch bitte eine Mail.

Sorry, das war nun schon das zweite Mal in diesem Jahr. Ich bastel einfach zu gerne mit Wordpress-Vorabversionen herum. Dafür kann man mit dem noch nicht richtig übersetzten “reply”-Knopf auch direkt auf andere Kommentare antworten.

Etwas technischer wird es im folgenden Absatz. Weiterlesen »

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Weil da meine Freunde eine sehr gute Party machen und sogar die Musik aufs wundervollste auflegen.

Außerdem bin ich auch da, im alten Jazzbunker.

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Ein Traum

Normalerweise schreibe ich nicht über sowas, aber heute tue ich es, bevor ich richtig wach bin und vielleicht alles vergesse. Oder bevor ich es bereuen kann, ich kriege es sowieso nicht ganz richtig hin und bei jedem Versuch verblasst mehr davon bis auf das Gefühl.

Ich gehe durch eine Straße, die mir bekannt vorkommt, obwohl ich sie nicht einordnen kann, alles strahlt - das Licht aus den Fenstern, vielleicht die Sonne oder der Mond, ich kanns nicht sagen, nicht einmal ob ob Tag oder Nacht, Sommer oder Winter ist. Leute kommen mir entgegen, sie strahlen auch, sie lachen und grüßen und winken, manche Gesichter erkenne ich, manche anderen nicht. Ich bemerke, dass ich selber lächle. Wir gehen schnell, aber es ist nicht anstrengend, im Gegenteil, es wir immer leichter, als ob wir den Boden nicht berühren.

Wir - da ist jemand neben mir, eine warme Hand in meiner warmen Hand und sie lacht genauso laut wie ich. Ihr Haar berührt meinen Hals, wenn sie zur Seite schaut und nun bin ich sicher, dass wir schweben, aber das ist mir ganz egal, sie ist neben mir und ich weiss genau, wer sie ist, ich hoffe es und etwas erschreckt es mich; ich habe Angst, dass sie verschwindet, wenn ich den Kopf wenden sollte um sie anzusehen. Aber ihren Blick fühle ich. Und ich erkenne ihren Geruch. Ich denke an ihre Lippen und wie sie lacht, wie sie sich anfühlt, wie sie in mein Ohr flüstert und dabei kichert.

Ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll. Es ist ein Gefühl, wie mit Schwung oben auf dem Gipfel der Achterbahn anzukommen und es geht nicht bergab und etwas in mir klingt.

Oh, nun bitte nicht aufwachen.

Und dann bin ich wach. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich versucht haben könnte, sie anzuschauen. So ist das mit Träumen.

Ich krame in all den alten Bildern und ertappe mich dabei, wie mich dem Fingerrücken über ihr Haar auf dem Display streichele, als wäre sie da.

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Von Anke Gröner habe ich ein Stöckchen geklaut, das sie auch geklaut hat, daher ist es nur gerecht, wenn ich auch ganz diskret und ungefragt das Teil aufhebe. Ich bin wohl nicht zurechnungsfähig genug für richtige Postings und bevor ich noch mehr seltsame Emails schreibe, schnapp ich mir sowas. Schreiben muss ich jedenfalls. Sonst explodiert mein Kopf.Ich habe gefährliche Träume, Leute.

Hierin handelt es von Details. Und so heißt auch das Stöckchen und darum müssen die Zwischenüberschriften auch unbedingt in englisch sein.

Clothes

Klamotten sind mir nicht sonderlich wichtig, ich bilde mir jedenfalls ein, Leute nicht aufgrund ihrer Kleider zu schubladisieren. Was aber nicht bedeutet, dass ich einen gewissen Stil nicht zu schätzen wüsste, im Gegenteil. Nur hat das absolut gar nichts mit “teuer” oder “Marke XY” oder “ich verlier schlaflose Nächte über den Kram” zu tun. Ich versuche mehr darauf zu achten, Sachen zu tragen, die mir wirklich gefallen und nicht nur das was gerade oben im Schrank lag. Das ist nicht ganz einfach. Aber ich arbeite an mir. Ich habe immerhin einen sehr anschmiegsamen schönen Caban und versuche auch sonst die plastikartigen Anoraks und so weiter gegen richtige Kleidung auszutauschen. Kostet.

Furniture

Die einzigen Möbel die mir gehören sind - mal abgesehen von einem dänischen Bett, einem Ikea Schreibtisch und halbwegs passenden Regalen desselben Herstellers - an die 200 Jahre alt. Die sind ganz schön schwer, das kann ich euch sagen. Aber ich mag sie. Trotzdem bin ich pingelig, was Möbel angeht und mag Wundervolles. Früher war mir nur die Funktion wichtig, heute will ich auch Schönes. Ein wirklich grandioses Sofa fehlt mir, ich hab nur ein günstiges.Es sollte wirklich aufsehenerregend sein, bittesehr. Ein Sofa für wichtige und möglicherweise unaussprechliche Vorgänge.

Sweet

Da denke ich ehrlich gesagt eher an Jemanden als an etwas Essbares. Aber ich mag Shortbread. Und seltener Schokolade, aber nur in der richtigen Gesellschaft und eher keine Zartbitter. Und manchmal Lakritz. Der soll nämlich die männliche Libido runterfahren. Das muss hin und wieder eben auch sein, sonst könnte es schlimme Folgen geben. (Außerdem mag ichs. Zugegeben.)

City

Bielefeld und Umgebung. Da komm ich wech. Ich mag Hamburg und finde Berlin spannend, Köln ist toll und Dortmund … ist besonders. Ich würde gern mal wieder nach London kommen, aber nicht wieder allein. Heimweh habe ich nach Personen, nicht nach Orten.

Drink

Ich mag Bier. Staropramen derzeit vor allem, aber das kriege ich ja nicht überall. Schweren, roten Wein und Cherry und Port. Und Martini dry auf einem kleinen Eisberg. Ehrlich gesagt trinke ich nicht mehr so viel Alkohol und ich mag die allermeisten Softdrinks überhaupt nicht. Dafür einige Cocktails, niemals aber Mixies. Zu süß ist das Zeug.

Music

Ich höre im Moment die Fleet Foxes. Anderen Indiekram, vor allem Sachen mit schönem Gesang und akustischen Instrumenten. Herbstmusik.

TV

Dr. House, Doctor Who, Torchwood, Pushing Daisies und dann und wann etwas komisches. Gibt’s ja nicht so oft. Auch wenn es nicht so scheint, ich schaue nicht besonders viel fern und es wird trotzdem weniger.

Film

Ja, und bitte gern im Kino. Ungern allein.

Workout

Jogging im Wald und gelegentlich auf dem Stepper. Aber ich muss gestehen - seitdem ich mit Kindern zu tun habe, brauche ich das alles nicht mehr so dringend. Ich wiege wöchentlich weniger. Bald habe ich gar keinen Bauchansatz mehr! Damenwelt, sei erschüttert.

Pastries

Backwerk? Keine Blähbrötchen, bitte. Scones sind toll. Und Quarkbällchen! Nachtrag: Wie könnte ich Pflaumen/Zwetschgenkuchen vergessen? Und Apfelkuchen! Aber die sollten am besten hausgemacht sein. Sonst stimmt da irgendwas nicht.

Coffee

Tea, please. Ansonsten sollte der Kaffee bitte sehr gut sein. Manchmal gern maßlos mit diversen Zusätzen getunt, dann wieder schwarz ohne alles (nur mit Tässchen).

*

Nun, wer soll das Stöckchen zugeworfen bekommen? Ich denke automatisch an Meriche, so wie ich fast immer an sie denke in diesen Zeiten, aber ich weiss gar nicht, ob sie überhaupt Stöckchen mag oder sie gleich ihrem Hund zum spielen weiterwirft. Das wäre ja auch sinnvolle Anwendung.

Kate und Mayla auch und der Luca auch. Für die bisher brauche ich auch gar keine Links. Wie siehts mit dir aus, Semia? Und - ganz listig - noch eins, Herr Womke? Natürlich kann auch jeder sonst das Stöckchen klauen. Tut ja scheinbar jeder.

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Der Herr I.

IgelIn mir drin, so ungefähr rund ums Herz, ist es gerade besonders kuschelig warm. Das kommt von Hoffnung auf bessere, strahlende Zeiten und auch auf Gerechtigkeit und Freiheit und bedeutend bessere gemeinsame Verabredungen zum Essen - woher kommt die? Nun, ich weiss es1. Aber auch sonst hätte ich wohl etwas getan - der Herr I. saß mitten auf der Straße und war dort emsig beschäftigt, wohl mit der Suche nach seinem Lebensunterhalt. Da musste ich dann doch los, mit Arbeitshandschuhen, weil der Herr I. stachlig ist und - das bleibt besser unter uns, geneigte Leserschaft - wahrscheinlich verlaust. Um ihn in Sicherheit tragen und so. Ich hatte noch etwas Igelfutter vom letzten Jahr und außerdem einen gut vorbereiteten Laubhaufen mit Dach für den Winter. Man erwartet ja jedes Jahr den Herrn I. und schätzt seine Anwesenheit, da ist es man gut vorbereitet. Nach einem kurzen Fototermin stapften wir zur Wohnung. Es wird besichtigt (Herr I. rollte sich zu einem abweisenden Ball zusammen, er schien wenig angetan. Aber bald entspannte er sich wieder).

Direkt daneben, unter dem uralten und niemals benutzen Bootskadaver, da im trockenen, da  gab es die Schale mit dem Futter für ihn. Man kann ja mal ein Zimmer zur Untermiete nahelegen, vielleicht ist es dem etwas schreckhaften Kollegen ja genehm. Tatsächlich kenne ich den Herrn I. schon eine Weile, man weiß halt wie der aussieht - ganz anders als die restlichen Mitglieder seiner großen Familie. Ich frage mich wirklich, warum er sich bei diesem üblen Wetter noch draußen herumtreibt und noch nicht schläft, so wie es sich gehört.

Vielleicht hatte er einfach nur Hunger. Vielleicht kann er auch nicht schlafen. Oder er hatte wie ich das erste Mal seit langem wieder gut geträumt und ist nun rastlos, voller Gedanken und tief in sich sich so sicher und warm und ruhig wie ich.

  1. Und Du Muschelfreundin auch, oder? []

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Das ist heute ein wichtiger Tag, so fühlt er sich an und ich kann euch nicht sagen, warum. Lächeln muss ich aber doch, ganz diskret und ganz und gar nicht boshaft. Ein paar Dinge sind passiert, etwas habe ich erfahren und eines erlebt und nicht alles hatte miteinander zu tun.

Die ganze Zeit höre ich Fleet Foxes. Der Soundtrack zu der Geschichte für heute.

Manchmal fühle ich mich , als wäre ich der Doctor.

Ich fühle, wie sich die Erde unter meinen Füßen bewegt, wie die sich immer schneller um die Sonne dreht und ihr immer näher kommt; es passiert so vieles, ohne dass es andere bemerken, aber ich weiß es besser. Ich fühle mich wie 900 Jahre alt, aber schonmal auf jeden Fall lebendiger als die ganzen grauen Gestalten rund um mich herum. Ich werde also besser nicht aufgeben zu glauben, dass die Welt nicht so öde und fad ist wie diese alten Hängebacken behaupten. Nein.

Manchmal scheint es mir, als wäre die Grenze zwischen Leben und Traum an besonderen Tagen besonders durchlässig, sie liegt nur hinter dem nächsten Hügel, ganz bestimmt, eine leichte Nebelbank, nicht mehr.

Ich habe nämlich das Beste erlebt. Also, das drittbeste Anständige Beste. Aber das ist schon ziemlich gut, da wird meine geneigte Leserschaft mir sicherlich zustimmen: An jemand Großartiges geglaubt zu haben und darin Recht zu behalten ist so sehr gut; das Vertrauen war genau richtig investiert.

Aber daran hattest du eh nicht gezweifelt. Auf manche Leute kann man Jahre warten und warten, aber man sich sicher sein, dass es alles irgendwann einen Sinn ergibt. Aber erzählen könnte man es keinem, die würden dich für einen Vollidioten halten; egal. Dann erzählst du es eben nicht. In mir fühlt es sich trotz aller Sorgen wärmer an als zuvor und ich glaube, ich werde sehr lange nicht mehr frieren.

Das war jetzt sehr kryptisch, oder? Mir komplett egal, werte Leserschaft. Da müsst ihr eben manchmal durch. Sonst schreibe ich noch mehr Emails und verwirre wichtige Leute.

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Ich war am Sonntag im Theater und habe der Aufzeichnung von Schlag auf Schlag beigewohnt, einer Sendung von WDR5. Unter anderem war eine feine A Capella Truppe zu Gast, Matthias Deutschmann, Jochen Malmsheimer und … die alten Kabarettherren Venske und Busse. Die waren sogar noch ziemlich gut, vor allem weil sie ihren Altherrenstatus komplett annahmen. Der eine richtig miese Gag, den kann man da auch fast schon verzeihen. Fast. Der war so mies, dass ich nur das schmerzhafte Aufstöhnen des Publikums im Gedächtnis habe. Selbstheilungskräfte des menschlichen Geistes.

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Ich bin so heiser, dass ich bestimmt ansatzweise sexy am Telefon klinge.

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Meriche lieblingsbloggt wieder. Ohne dich geht es nun gar nicht.

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